Damen der SpVgg Erdweg starten am Sonntag in die zweite BOL-Saison

Seit dem 07. März 2020 haben die Damen der SpVgg Erdweg kein offizielles Handballspiel mehr gehabt. Die Corona-Pandemie hat dann in vollem Umfang auch im Handballsport zugeschlagen. Längere Zeit hielten sich die Damen noch bis zum offiziellen Abbruch der Saison mit Cybertraining fit, bevor es in die „Sommerpause“ ging.

Anfang Juni dann der Beginn der Vorbereitung. Erst einzeln lt. Trainingsplan, nach drei Wochen dann im Freien, mit der gesamten Mannschaft. Seit Anfang Juli in der Halle. Zuerst nur 60 Minuten am Stück ohne Körperkontakt. Stück für Stück verlängerte sich die Dauer und auch in Sachen Kontakt wurde weiter gelockert. Von einer „normalen“ Vorbereitung kann man erst seit Mitte August, sprechen. Leider fielen insgesamt drei Vorbereitungsspiele dem Corona-Virus zum Opfer. Fragt man den Trainer Andy Hollerweger, der auch in der kommenden Saison an der Seitenlinie der Damen aus dem Dachauer Landkreis stehen wird, antwortet er kurz „nicht ganz optimal, aber das ist die neue Normalität, aus der man das Beste machen muss und das ist uns, im Vergleich zum Vorjahr, sehr gut gelungen.“ er fügt hinzu „Die Mädels sind fitter als zum selben Zeitpunkt letztes Jahr und auch mit den Abläufen im Angriff und der Abwehr, bin ich sehr zufrieden. Außerdem brennen wir alle auf das erste Saisonspiel, wir haben da noch was gutzumachen, aus dem ersten Saisonspiel in der Vorsaison.“ Das erwähnte erste Saisonspiel ist, deckungsgleich zum Vorjahr, das Lokalderby gegen die HSG Schwab/Kirchen in Bergkirchen. Dieses verloren die Erdweger Damen, fast vor 365 Tagen, knapp mit einem Tor Unterschied.

Dies möchten die Mädels, um Regisseurin Christina Baumann, diesmal zum Positiven für Erdweg wenden. Insgesamt wird es eine spannende Saison. Wie gehen die Mannschaften mit den unterschiedlichen Rahmenbedingungen bzgl. Hygienekonzept, gesperrte Hallen in der Vorbereitung usw. um. Es wird evtl. kurzfristige Spielabsagen, -verlegungen geben, Spiele unter der Woche, zwei Spiele an einem Wochenende, Saisonverlängerung usw.

„Das ist alles Kopfsache, davon dürfen wir uns einfach nicht beeinflussen lassen. Ich weiß, dass das schwierig genug wird, aber schaffen wir es, die „neue Handball-Normalität“ zu akzeptieren und verlieren unsere Ziele nicht aus den Augen, bin ich sehr, sehr positiv gestimmt, wenn ich an die anstehende Saison denke.“ so fasst Hollerweger den Ausblick auf die Saison zusammen. Beim Derby am Sonntag, Anpfiff ist um 15.00 Uhr in Bergkirchen, sind 70 Zuschauer zugelassen. Die gesamte Mannschaft freut sich über jeden Einzelnen, der sie beim Start in die Saison unterstützt.

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