Herren: SpVgg Erdweg unterliegt Eintracht Dachau-Karlsfeld

Personalsorgen und schwere Verletzung überschatten die 21:29-Heimniederlage

Das Heimspiel gegen Eintracht Dachau-Karlsfeld stand für die SpVgg Erdweg bereits vor dem Anpfiff unter keinem guten Stern. Schon in den vergangenen Wochen hatte die Mannschaft mit personellen Ausfällen zu kämpfen. Nachdem man bereits auf Simon Richter und Andi Wagner verzichten musste, fiel in der vergangenen Woche mit Rückraumspieler Patrick Stark ein weiterer wichtiger Spieler aus. Am Dienstag folgte der nächste Rückschlag: Peter Arzberger zog sich im Training einen Muskelfaserriss zu und fiel damit ebenfalls für die Partie aus. Die ohnehin angespannte Personalsituation verschärfte sich dadurch nochmals.

Trotz der schwierigen Voraussetzungen wollte Erdweg vor heimischem Publikum dagegenhalten. Die Gäste aus Dachau-Karlsfeld übernahmen jedoch von Beginn an die Führung und gaben diese in der ersten Halbzeit nicht mehr ab. Die Erdweger versuchten, den Anschluss zu halten, mussten die Gäste im Verlauf der ersten Hälfte aber zunehmend davonziehen lassen.

Überschattet wurde die Partie in der 15. Spielminute von einer schweren Verletzung des Erdweger Mittelmanns Quirin Mosel. Dieser erneute Rückschlag machte die ohnehin schwierige Aufgabe für die Gastgeber noch komplizierter.

Mit einem Rückstand von 11:16 ging es in die Halbzeitpause.

Die Erdweger kamen gut aus der Kabine und starteten engagiert in die zweite Hälfte. Mit einer verbesserten Leistung gelang es den Jungs aus Erdweg zwischenzeitlich bis auf drei Tore an die Gäste heranzukommen. Die Hoffnung auf eine Wende war damit wieder da.

Eintracht Dachau-Karlsfeld ließ sich davon jedoch nicht dauerhaft aus dem Konzept bringen und fand zurück ins Spiel. In der Schlussphase konnten die Gäste ihren Vorsprung erneut ausbauen, sodass sich die SpVgg Erdweg am Ende vor heimischem Publikum mit 21:29 geschlagen geben musste.

Nach einer von Verletzungen und Ausfällen geprägten Woche gilt es nun, als Mannschaft zusammenzustehen und den Blick nach vorne zu richten.